Kompas Kompass

Ich lese das Blog von Markus Kompa schon länger. Immer fundierte, oft kurz, würzig und witzig geschriebe Artikel zu medienrechtlichen Themen, also zu Themen, die eigentlich Jeden interessieren, der das Internet nutzt.

Nach einem soeben erlebten Lachkrampf anläßlich einer Geschichte, die außer mir bestimmt schon jeder kannte, muß ich Kompa hier dringend empfehlen. In die Blogliste habe ich ihn auch endlich getan.

Wirklich spannend ist aber seine eigene Geschichte aus dem Reich der Wikipäden, die er jetzt angefangen hat, in Folgen zu erzählen. In „Der Kompa und das liebe Phi“ erfahren wir von Einem, der dort drin war, wie es da drinnen zugeht. Es ist zum Fürchten!

Bis vorletzte Woche habe ich noch rumerzählt, was Wikipedia für ein dolles Ding ist, daß aus der Kraft der Vielen dort etwas Einzigartiges entsteht, ein Wunder der Demokratie, daß WP beweist, daß Dinge ohne Geld nicht nur funktionieren, sondern besser funktionieren….Seit Fefes kleinen Entdeckungen wissen wir: das war einmal, Wikipedia gehört UNS nicht mehr, sondern – tja, WER hat sich da eigentlich so fett gemacht? Ich glaube, wir werden mehr dazu erfahren.

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7 Antworten to “Kompas Kompass”

  1. Muriel Says:

    Tröste dich, ich kannte die Schwarzenegger-Geschichte auch noch nicht und fand sie herrlich.

  2. rauskucker Says:

    Ich kannte aber auch die Hanussen-Story noch nicht.

  3. Gottfried Ramakrishnan Says:

    Sie gehörte nie „UNS“ …

  4. Restebloggen zum Wochenende (14) « überschaubare Relevanz Says:

    […] Rauskuckers Blog hat mich zu Kompas Blog geführt, und da wiederum habe ich diesen wundervollen Brief von Gouverneur Arnold Schwarzenegger an sein Parlament gefunden. Herrlich. […]

  5. Citizensen Says:

    Das hier wirft ein etwas anderes Licht auf Kompas Wikipedia-Aktivitäten: http://www.heise.de/tp/foren/S-Warum-Markus-Kompa-bei-Wikipedia-gesperrt-wurde/forum-168974/msg-17618625/read/

  6. RA Kompa Says:

    Citizen vergisst den Kontext: http://www.kanzleikompa.de/2009/11/16/animal-farm-reloaded-%e2%80%93-der-kompa-und-das-liebe-phi-4/

  7. 7Pinguine Says:

    Zum Thema Wikipedia: Ich würde mal sagen, dass viel mehr ein Abgleich von Kompas Geschichte mit der Realität aufzeigt, wie das Prinzip funktioniert. Seine Geschichte ist lediglich ein unterhaltendes Märchen. Ganz bestimmt funktioniert die WP auf Redakteursseite nicht so geräuschlos und reibungsfrei wie sich die Artikel auf der „Vorderseite“ lesen. Gute Artikel gibt es in unstrittigen Themengebieten oder nach langen Kämpfen zwischen den verschiedenen Positionen. Allerdings verhindert das Prinzip auch, dass selbstgerechte Besserwisser ihre private Weisheit ungehindert als das Weltwissen verbreiten, ganz egal wieviel davon vermeintlich oder wirklich „wahr“ ist. Was Kompa mit viel Geschick als persönliche Defizite seiner Opponenten darzustellen versucht ist nichts anderes als Ausdruck dessen, dass Wikipedianer allergisch auf Selbstdarsteller, private Themenfeldzüge (WP-Jargon: POV-Pusher; Point-Of-View) und persönliche Angriffe (WP-Jargon: PA) reagieren. Das ist der große Unterschied zwischen Blogs und der Wikipedia. Es geht nicht um private Meinungen und die Unterhaltung eines fremden Publikums, sondern das Mitwirken an einer Enzyklopädie und eine kontinuierliche Diskussion darüber, was „neutral“ ist und wie man Neutralität fördert.

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