…mit „Ge“, wie „gemeinnützig“ (Folge 2)

Neben unserm Haus standen zwei wunderbare, gesunde, 22 Meter hohe und etwa 35 Jahre alte Pappeln. Letztes Jahr fuhren monatelang die schweren Baufahrzeuge über ihre Wurzeln. (Siehe Folge 1.)

Nun hat unsere „Ge“woba in ihrer unerforschlichen Ratlosigkeit sich entschlossen, beide Bäume zu fällen. Es hatte sich wohl irgendein Arschloch Mitbewohner aus den unteren Stockwerken beklagt, daß bei ihm die Sonne im Sommer nicht wie bei den unbeschatteten Wohnungen für Saunatemperaturen sorgt. Jetzt verlieren also etwa acht Mieter ihren Sonnenschutz und alle Nachbarn und Anwohner zwei Freunde. Informiert oder gar um unsere Meinung gefragt hat uns, wie üblich, niemand. Die Kosten für den tagelangen Sägelärm dürfen wir alle per Umlage natürlich auch noch begleichen.

Und die Leute, die das ausführen, halten sich tatsächlich für „Arbeiter“, ihnen macht der Job „an der frischen Luft“ Spaß, und sie schämen sich nichtmal, dafür auch noch Geld anzunehmen.

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