Stellenangebot als Rauskucker/in

Das Blog hier ist für mich nur eine Spielwiese, ein Hobby. Meine wirkliche Arbeit findet drüben im „rauskuck“ statt. Dort schreibe ich jeden Tag auf, was ich meinem Videoarchiv hinzugefügt habe. Die Seite ist damit Inhaltsverzeichnis und Register des Archivs.

Um welche Inhalte es dabei geht, kann man einfach drüben im Themenarchiv nachsehen. Ich habe dort auch eine Seite „Was das alles soll“, die sollte zur Erklärung genügen.

Der „rauskuck“ beginnt im Herbst 2007. Meine Sammlung geht aber zurück bis 1993. Und das ist das Problem. Eine Sammlung ist nämlich noch kein Archiv. Ich habe damals noch auf VHS aufgenommen (immerhin nach Themengebieten sortiert) und meist die Inhalte auf Zetteln notiert. Eine gezielte Suche nach bestimmten Inhalten ist aber schwierig. Ich möchte darum gerne die alten Sachen (jedenfalls zum Teil) digitalisieren und gleichzeitig inventarisieren. Vor allem geht es um meine TV-Mitschnitte von Beiträgen über den ruandischen Völkermord und die Folgen (etwa 100 VHS-Bänder). Den US-Krieg gegen den Irak (ab 2003) habe ich auch gesammelt (etwa 30 Bänder und etliche DVDs), falls das jemand gebrauchen kann. Und dann die ganzen Afrika-, Ökologie- und Geschichtssachen und Einiges mehr.

Ich kann das aber unmöglich selber schaffen. Ich habe so schon jeden Tag etwa 6-10 Stunden mit dem „rauskuck“ zu tun, und komme oft genug mit dem Aufschreiben der Aktualitäten nicht hinterher.

Darum dieser Suchaufruf. Ich brauche Jemanden, der/die interessant und wichtig findet, was ich da mache und der/die Lust hätte, daran mitzuwirken (und der/die natürlich mit einem Computer umgehen kann und vielleicht sogar Ahnung von Datenbanken hat.) Und idealerweise Jemanden, der/die besser französisch versteht als ich. (Die Afrika-Sachen sind zu einem großen Teil von TV5.)

Zwei Probleme gibt es aber:
1. ich sehe keinen Weg, das als Telearbeit zu gestalten. Ideal wäre, wenn Du auch hierher ins Hochhaus (mit Meerblick) ziehen würdest.
2. ich kann keinen Lohn zahlen. Ideal wäre also, wenn Du Rente oder (wie ich) Sozialhilfe beziehen würdest. (Solltest Du ein Millionenvermögen besitzen, wär mir das aber auch recht.)

Ich habe natürlich auch immer noch die Hoffnung, irgendwann mal eine juristische oder wissenschaftliche Einrichtung zu finden, die sich für meine Sammlung/mein Archiv interessiert und mich aus diesen prekären Umständen herausholt.

Darum geht’s: über 100 Videobänder zu Ruanda, verstaut in Tee- und Keksdosen.


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