Archive for the ‘Religionen’ Category

One God, one Destiny, one House

11. September 2010

Und gleich noch was Schönes. CNN berichtet über zwei Gemeinden in Memphis (Tennessee), die eine christlich, die andere muslimisch. Und weil die zweite ihr Gotteshaus nicht rechtzeitig zum Fastenmonat fertigbekam, haben sie bei den Nachbarn gefragt, ob in deren Hütte Platz sei, um vorübergehend dort in Würde den Gottesdienst zu feiern. „Ja klar, warum nicht!“, war die eigentlich selbstverständliche Antwort, die mich jedoch, in diesen Zeiten des um sich greifenden Irrsinns, Tränen der Freude vergießen läßt, sooft ich mir das ansehe. (Ich wünschte mir, es würden irgendwann gemeinsame Gotteshäuser für alle drei – oder wieviel auch immer – Religionen des einen Gottes gebaut werden. Und irgendwann kann man dann auch die mit vielen Göttern und die ganz ohne mit einladen.)

Alles nur böse Gerüchte, aber ziemlich wahr.

12. August 2010

Warum ist es im Moment eigentlich so ruhig geworden um die römische Kirchensekte? Jedenfalls gibt es Grund, anzunehmen, daß sich das bald wieder ändert.

Ich habe da nämlich schon wieder so eine streng geheime vertrauliche Information zugesteckt bekommen. Genauer gesagt drei, von denen aber mindestens eine wirklich ganz sicher bestimmt garantiert ziemlich wahr sein soll:

1. Der Papst ist im Besitz des geheimen Kennworts, mit dem man die WikiLeaks-„Insurance“-Datei öffnen kann. (Hier gibt’s die Datei.)  Und er hat Obama inständig angefleht, „um Gottes Willen“ alles, wirklich ALLES zu unternehmen, damit dieser Schlüssel nicht öffentlich bekannt wird. (Vermutlich wird nun Obama selber Bradley Manning für den Friedensnobelpreis vorschlagen.)

2. Mehrere europäische Staaten bereiten ein Verbot der sog. „katholischen Kirche“ als krimineller Vereinigung vor. Sie wollen dies konzertiert am 16. September verkünden, dem Tag an dem Ratzinger in Britannien erwartet * wird und dort verhaftet werden soll.

3. In Den Haag laufen die Vorbereitungen für die Anklageerhebung gegen die Sektenführung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit (u.a. wegen Zölibat und Aidsverbreitung) auf Hochtouren. Probleme gibt es noch wegen eines Streits um die Zuständigkeit: auch die belgische Landesjustiz will Ratzinger haben (wegen Dutroux) und ebenso die italienische (wegen Mafia). Vielleicht bekommt aber auch die deutsche Justiz den Zuschlag (hier wegen Steuerbetrugs).

Also sagt nachher nicht, ihr hättet es nicht gewußt.

* via realosmodis

A church for gay/lesbian catholics

29. Juni 2010

Aktuelles aus dem rauskuck:

St. Francis Xavier Church, New York: eine christliche Gemeinde innerhalb der sog. „katholischen“ Kirche (mit dem Pfarrer Joe Constantino), die Homosexuelle nicht nur toleriert, sondern sie ausdrücklich im Geiste Jesu willkommen heißt. Und sie kommen, weil sie hier nicht bewertet und mißachtet werden. Bei der jährlichen Gay Pride tragen Gemeindemitglieder jedesmal stolz ein Transparent ihrer Kirche und werben für ihre christliche Arbeit. Dem Erzbischof gefiel das nicht, er verbot das Transparent. So trugen sie diesmal ein großes, leeres Banner.

Die Gemeinde war auch eine der allerersten, die sich in den USA für die Rechte der Schwarzen eingesetzt hatte. Jetzt muß sie sich die Hetze von Perverschristen („Gay Pride is not a christian lifestyle“, Homosex sei eine „disordered condition“) gefallen lassen. Ein bewegender Bericht von Susan Candiotti bei CNN.

[Artikel erschienen im rauskuck vom 28.6.2010]

(Ich kriege es leider gerade nicht hin, das Video hier einzubinden. Kann man sich aber unter dem CNN-Link ansehen.)

Offener Brief an Walter Mixa

23. Juni 2010

Hallo Mixa, alter Sünder !

Du möchtest also, daß ich dir verzeihe:

„… und bitte alle, die ich enttäuscht habe, nochmals nicht nur um Verständnis, sondern auch um Verzeihung.“

Aha. Ich gebe zu, daß ich von dir noch nie etwas Gutes erwartet habe, so gesehen hast du mich nicht enttäuscht. Trotzdem fühle ich mich aber angesprochen. Ich bin enttäuscht über einen Gott, der zuläßt, daß miese Typen wie du in seinem Namen auftreten.

Also: Nein, ich verzeihe dir nicht.
Jedenfalls nicht, solange du nicht mal sagst, was genau ich dir verzeihen soll. Du bist doch Katholik. Kannst du da zur Beichte gehen und sagen: ich bitte Gott, daß er mir verzeiht? Ohne daß du deine Sünden wenigstens aufzählen würdest? Du mußt ja nicht gleich in die Details gehen. Die hast du ja ohnehin längst vergessen.

Es ist aber noch nicht lange her, als du mir (und den anderen) im Fernsehen erzählt hast (du hattest den Satz offenbar auswendig gelernt): „ich versichere, daß ich niemals…“ Daran erinnerst du dich doch noch, oder? Ich erwarte, daß du dich zumindest für diesen Satz mal ausdrücklich entschuldigst. Daß du mir (und den anderen) sagst: es stimmt, ich habe euch alle bewußt angelogen. Ich habe euch eine Lüge erzählt, die mein Berater für klug hielt. (Wie hieß der Mann nochmal?) Die Wahrheit ist: – – –
na, und dann könntest du vielleicht doch mal drüber reden, wie das für dich war, damals in Schrobenhausen, als die Kinder aus Angst vor deinen Prügelorgien schlechte Träume hatten.

Du bist und warst immer ein besonders bösartiger und hinterhältiger Charakter. Solche brauchen sie in deiner Kirche. Es läge an dir, dies für die Zukunft etwas zu ändern.

Du könntest mir (und den anderen) auch mal erzählen, wie das eigentlich kam, daß ein ignoranter Hundsfott wie du es damals geschafft hat, den Ratzinger zu überzeugen, dich zum Bischof von Augsburg zu machen.

Wenn du mir (und allen anderen) das alles „gebeichtet“ hast, dann könntest du noch einen kleinen Schritt in der Nachfolge Christi tun: verzichte auf die dir moralisch nicht zustehenden Pensionen (7750,47 Euro im Monat!), die dir ein Staat bezahlt, den du doch sowieso verachtest. Ein Leben von der Grundsicherungsrente (das dürften so etwa 400 Euro im Monat sein, plus Miete), so wie es Millionen führen, die weniger verbrochen haben als du, würde dir gut zu Gesicht stehen.

Wenn du das alles gesagt und getan hast: dann.
Dann, und nicht vorher!
Dann kann es sein, daß jedenfalls ich dir verzeihe. Ich bin ja nicht Gott.

PS.: Solltest du dich durch das eine oder andere Wort beleidigt fühlen: du hast angefangen. Wenn du nicht mal merkst, daß du gerade heute wieder mit deinem unverschämten „Brief an die Gläubigen“ Wort um Wort jeden Christen und jedes deiner Opfer erneut zutiefst beleidigst: dann verreck doch in deiner selbstbefeuerten Hölle. Aber denke bitte, was immer du planst, immer an den armen Lokführer.

Ich wünsche dir auch weiterhin sehr schlechte Träume.

Geschrieben im Turm der Proleten und Profeten, vom rauskucker, am 23.Juni im letzten Jahr davor

—–

(Mit Dank für Inspiration an buchstäblich)

Den Brief habe ich so an info@bistum-augsburg.de, zu Händen von Walter Mixa persönlich, geschickt. Ich warte auf Antwort.

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Papst zurückgetreten

5. Juni 2010

Papst Benedikt äußerte bei einer kurzen Ansprache auf Zypern zunächst scharfe Selbstkritik an seiner Kirche: „Einzelpersonen und Gemeinschaften, die sich nicht von moralischen Wahrheiten leiten lassen, werden egoistisch, skrupellos und machten die Welt gefährlicher.“ Er forderte eine Neuausrichtung des Glaubens an ethischen Werten: „Scheinheilige Ideologien, die die Wahrheit verdrängen, müssen zerstört werden. Die tragische Erfahrung des 20. Jahrhunderts hat die Unmenschlichkeit offenbart, die aus der Unterdrückung von Wahrheit und Menschenwürde folgt.“
Der Papst rief seine Anhänger dazu auf, „ihr Handeln wieder an ethischen Prinzipien auszurichten“ und sich deshalb einer anderen Konfession anzuschließen. Dies ermögliche eine Versöhnung. Große christliche und muslimische Denker hätten stets darauf hingewiesen, dass ein tugendhaftes Leben in der Suche nach dem Wahren, Guten und Schönen bestehe.

Anschließend verkündete das Kirchenoberhaupt die Selbstauflösung der katholischen Kirche und sagte: „Ich trete mit sofortiger Wirkung von meinem Amt zurück und heiße jetzt wieder Ratzinger. Ich wünsche euch allen ein gutes Leben ohne Angst. Haleluja!“

zitiert frei nach kath.net

Abmahnzensur: was da auf uns zukommt

5. Mai 2010

Nachdem die Regensburger Diarrhoe Dialyse Diözese mit Hilfe der Hamburger Zensurrichter erreicht hatte, daß Blogger eine angebliche Xxxxxxx von Xxxxxxxxxxxx  nicht mehr als „Zahlung von Schweigegeld“ bezeichnen durften, und nachdem dank der dabei gezahlten Strafen der Bundeshaushalt saniert worden war, wurde es ernst.

Der Moppedclub „Hells Angels“ ließ ein Verbot des Begriffs „Rockerbande“ verfügen.
Osama Bin Laden setzte durch, daß seine Al Kaida nicht mehr als „Terrornetzwerk“ und ihre Arbeit nicht mehr als „Terroranschläge“ bezeichnet werden durften.
Die NPD ließ (in ihrer Eigenschaft als Rechtsnachfolgerin der NSDAP) die Wörter „Holocaust“,“Shoah“, „Völkermord“ und „Angriffskrieg“ verbieten, ebenso alle Bezeichnungen für A. Hitler (wie z.B. „Diktator“), außer dem korrekten „Reichskanzler“, bzw. „Führer“.
Der Hamburger Zensurrichter Andreas Buske erreichte, daß der Ausdruck „Zensur“ in allen Abwandlungen und Kombinationen nicht mehr verwendet werden durfte.
Die israelische Regierung ließ Bezeichnungen wie „Besatzung“, „Apartheid“ und „Rassismus“ im Zusammenhang mit Israel untersagen.

Glücklicherweise nicht durchsetzen konnte sich die evangelische Kirche mit ihrem Versuch, der katholischen Kirche den Gebrauch der Bezeichnung „katholisch“ zu untersagen. Die Zensoren meinten, daß jeder nachlesen könne, was das Wort „katholisch“ bedeute und es somit offensichtlich sei, daß es sich hierbei um eine sarkastische Verspottung des christlichen Glaubens handele. Diese müsse aber erlaubt bleiben.

Schließlich hatte dann aber auch der Blogger V.D. Erfolg: er setzte durch, daß die katholische Kirche öffentlich erklären mußte, daß sie zwar weiterhin katholisch sei, aber nicht für den Blogger V.D. Dieser ist nunmehr der einzige Mensch im Einzugsbereich der Hamburger Zensurkammer, der sich als „Nicht katholisch“ bezeichnen darf. Er hatte bei seiner Abmahnung gegen die Kirche einen Streitwert von 122 Milliarden Euro festlegen lassen; die Summe hat er dann einem südeuropäischen Land aushändigen lassen das einst als Wiege der Demokratie galt.

Nachtrag: Hier noch eine Auswahl von weiteren verbotenen Wörtern (in Klammern jeweils die Organisation, die die Benutzung verbieten ließ):
„Westerwelle“ (FDP), „Atommafia“ (RWE), „Kriegsminister“ (Guttenberg), „Lügenblatt“, „Schmierenjournalismus“, „Hetzmedium“ etc. (Springer), „CO2“ und „Klima“ (Volkswagen-Daimler), „Satire“ (Titanic).

Nachtrag II, 5.5.10, 15:15 Uhr: Soeben habe ich aus der taz von heute erfahren, wie die Regensburger Sektenleute die Sache sehen: demnach habe die Familie der Mißhandlungsopfer selber auf dem Stillschweigen bestanden. Es sei also ein „Schmerzensgeld“ gewesen, das gezahlt wurde.

Ahhhh so! Na dann ist doch alles klar. Das hättet ihr aber auch gleich sagen können. Dann braucht ihr jetzt nur noch eure Anwälte zurückpfeifen, die Blogger für ihre Auslagen zu entschädigen, und alles ist wieder gut.

HTML clipboardNachdem die Regensburger Dialyse Diözese mit Hilfe der Hamburger Zensurrichter erreicht hatte, daß Blogger eine Zahlung von Schweigegeld nicht mehr als „Zahlung von Schweigegeld“ bezeichnen durften, und nachdem dank der dabei gezahlten Strafen der Bundeshaushalt saniert worden war, wurde es ernst.

Die Hells Angels ließen ein Verbot des Begriffs „Rockerbande“ verfügen.
Osama Bin Laden setzte durch, daß seine Al Kaida nicht mehr als „Terrornetzwerk“ und ihre Arbeit nicht mehr als „Terroranschläge“ bezeichnet werden durften.
Die NPD ließ ( in ihrer Eigenschaft als Rechtsnachfolgerin der NSDAP) die Wörter „Holocaust“,“Shoah“, „Völkermord“ und „Angriffskrieg“ verbieten, ebenso alle Bezeichnungen für A. Hitler (wie z.B. „Diktator“), außer dem korrekten „Reichskanzler“, bzw. „Führer“.

Der Hamburger Zensurrichter Andreas Buske erreichte, daß der Ausdruck „Zensur“ in allen Abwandlungen nicht mehr verwendet werden durfte.
Die israelische Regierung ließ Bezeichnungen wie „Besatzung“, „Apartheid“ und „Rassismus“ im Zusammenhang mit Israel untersagen.

Glücklicherweise nicht durchsetzen konnte sich die evangelische Kirche mit ihrem Versuch, der katholischen Kirche den Begriff „katholisch“ zu untersagen. Die Zensoren meinten, daß jeder nachlesen könne, was das Wort „katholisch“ bedeute und es somit offensichtlich sei, daß es sich hierbei um eine sarkastische Verspottung des christlichen Glaubens handele. Diese müsse aber erlaubt bleiben.

Schließlich hatte dann aber auch der Blogger V.D. Erfolg: er setzte durch, daß die katholische Kirche öffentlich erklären mußte, daß sie zwar weiterhin katholisch sei, aber nicht für den Blogger V.D. Dieser ist nunmehr der einzige Mensch im Einzugsbereich der Hamburger Zensurkammer, der sich als „Nicht katholisch“ bezeichnen darf. Er hatte bei seiner Abmahnung gegen die Kirche einen Streitwert von 122 Milliarden Euro festlegen lassen; die Summe hat er dann einem Südeuropäischen Land aushändigen lassen, das als Wiege der Demokratie gilt.

Die Sekte gegen die Blogger

4. Mai 2010

Es soll da draußen noch den einen und die andere Katholikin (ausnahmsweise mal ohne Anführungsstriche) geben, die mein Blog lesen. Die sollten sich bitte mal Gedanken machen, ob sie weiterhin ihre Mitgliedsbeiträge einer Kirche geben möchten, die davon Rechtsanwälte bezahlt, die aussichtslose Gerichtsverfahren gegen Blogger anstrengen, die sie zuvor mit „Abmahnungen“ versucht haben mundtot zu kriegen. Die immensen Kosten für solchen Irrsinn werden nämlich nicht die Kirchenoberen aus ihrem reichlichen Salär begleichen, sondern die steuerfinanzierte Kirchenkasse.

Es geht immer noch um den Fall der Regensburger Sekte, die nicht will, daß man das hier beschriebene Verhalten als Zahlung von „Schweigegeld“ bezeichnet. Als was man es denn bezeichnen soll, dazu haben sie sich aber noch nicht geäußert.

Darüber hatte ich hier kurz berichtet, und Stefan Niggemeier etwas gründlicher. Er ist jetzt von den Regensburger Nachfolgern Christi Extremkatholiken Arschlöchern – jedenfalls von denen wegen seiner Berichterstattung über die erste Abmahnung ebenfalls abgemahnt worden. Bitte nachlesen:

Diözese Regensburg ./. Niggemeier

Mal sehen, ob sie sich das auch bei mir trauen! Dann wird’s nämlich für die Katholen richtig teuer …

Nachtrag, 5.5.10, 15:15 Uhr: Soeben habe ich aus der taz von heute erfahren, wie die Regensburger Sektenleute die Sache sehen: demnach habe die Familie der Mißhandlungsopfer selber auf dem Stillschweigen bestanden. Es sei also ein „Schmerzensgeld“ gewesen, das gezahlt wurde.

Ahhhh so! Na dann ist doch alles klar. Das hättet ihr aber auch gleich sagen können. Dann braucht ihr jetzt nur noch eure Anwälte zurückpfeifen, die Blogger für ihre Auslagen zu entschädigen, und alles ist wieder gut.

Hierarchy complicitus (Video)

25. April 2010

Im Video „Hierarchy Complicitus“ von Mark Fiore singen die Katholiken dem Papst die Meinung. Hier der etwas schwer verständliche Text des Chors (mit Hilfe von Al Jazeera, einem User bei YouTube und jesuswouldbefurious.org) :

# THIS IS ALL PETTY GOSSIP . . . Criminal abusers.
# THIS IS ALL OLD NEWS . . . Minus last month
# PERSECUTED. LIKE THE JEWS . . . Mouthless no holocaust (?)
# THE MEDIA IS LED BY THE DEVIL .  . . Don’t blame the messenger.
# WELL THERE WERE A FEW BAD SEEDS . . . Yes, in Italy, Ireland, Germany, Switzerland, USA, et al.
# BUT THE POPE WASN’T INVOLVED . . . Except for abuser transfer and signal et al.
# BUT THERE WAS NO COVER-UP . . .  Except future pope orderd silence. . . Hierarchy complicitus
# THE BUCK STOPS WAY OVER THERE . . . The buck stops in that chair.
# THIS IS ALL BECAUSE OF, BECAUSE OF POP CULTURE AND VATICAN II . . . No, because of you.  Hierarchy complicitus
# BUT WE DID EVERYTHING IN OUR POWER  . . . To destroy church and protect predators.  Hierarchy complicitus
# STOP IT. STOP YOUR SINGING . . . Hierarchy complicitus
# SING SOMETHING ELSE . . . Hierarchy complicitus
# STOP, STOP. SINGING . . . Hierarchy complicitus
# . . . Amen

Leseempfehlungen

24. April 2010

Nur zwei Hinweise auf zwei Artikel, die mir von all dem, was in den letzten Tagen über die sog. „katholische“ Kirche zu lesen war, besonders empfehlenswert erscheinen:

Stefan Niggemeier setzt sich sehr detailliert und in bewundernswert stringenter Argumentation mit dem Fall der Regensburger Abmahnzensur auseinander, den ich vorgestern hier nur kurz andeuten konnte. Und wie üblich hat er auch selber recherchiert und eine bezeichnende Reaktion der Schreibtisch-Hexenverbrenner erhalten:

„Wie die Kirche Leute zum Schweigen bringt“

Und Markus Weber, der Beschützer der Blinden, hat ein paar Tage vor Mixas „Rücktritt“ den Text geschrieben, den ich immer schreiben wollte und so wunderbar nie könnte. Zitat:

Mixa soll also zurücktreten? Nein, der soll mal schön bleiben. Mehr noch: Die Kirche soll ihn verteidigen, soll ihn ehren, soll ihn noch zu Lebzeiten heilig sprechen. Damit es auch den Letzten klar wird, dass die Kirche ein Hort von autoritären, reaktionären, bigotten, wütenden Männern ist, die statt Nächstenliebe Hass predigen, die Unterwerfung und blinden Gehorsam fordern und hinter der frömmelnden Fassade Ansichten vertreten, die schon im 19. Jahrhundert veraltet und erschreckend wirkten.

Sprecht Mixa heilig!

(gefunden dank Carta.)

Das alles bleibt natürlich nach dem Bauernopfer des Prügelschafs Mixa weiter richtig, vielleicht sogar noch deutlicher als zuvor. Und die Vernünftigen, die Engagierten, die Christen in der Papstsekte sollten sich den letzten Absatz des Textes zu Herzen nehmen. Wann beschließen endlich mal ganze Kirchengemeinden den gemeinsamen Übertritt in die tatsächlich christliche, weil evangelische Kirche?

Die Mixa-Bonustrack-CD

22. April 2010

Mir ist soeben eine CD zugespielt worden, die die Namen von 57 Priestern, Bischöfen, Erzbischöfen, Kardinälen und Päpsten enthält, die sich in der Vergangenheit ebenfalls an Kindern (teilweise ihren eigenen) vergriffen haben. Soll relativ absolut zuverlässiges Material sein.
Soll ich die Liste jetzt einfach hier abdrucken oder hat jemand eine bessere Idee?